Energie.

Zunächst mal eine Definition:

Liest man in der Bibliotehk des 21. Jahrhunderts Internet,dann steht dort als Reminiszenz an ein anschauliches, aber nichts desto trotz irreführendes Bild:

„Viele einführende Texte definieren Energie in anschaulicher, allerdings nicht allgemeingültiger Form als Fähigkeit, Arbeit zu verrichten.“

Wiki Energie

Auch wenn das viele als Definition, Erklärung oder Veranschaulichung sehen, ist dies nicht nur nicht allgemein gültig, sondern schlicht falsch. Woran liegt das? Nun, Denkfaulheit, mangelnder Ehrgeiz, aufschneiderische Lässigkeit oder Coolness von „Experten, die als Techniker Handwerker, Ingeniuere oder Verkäufer zum Beiuspiel beim Strom stets von KW reden statt von KWh.

Besser ist da schon das englische Wikipedia: „energy is the property that must be transferred to an object in order to perform work on…“

Bevor ich mich an dieser Stelle auf eine langwierige Diskussion einlasse: KWh ist eine Einheit, die direkt ausdrückt wie viel Energie genutzt wurde, vorhanden ist oder gebraucht wird. Diese Größe basiert auf Ws wie Wattsekunde passt sehr gut in unseren Alltag ist allgemein gängig und wird von Technikern wie Verkäufern genutzt. Der Physiker nutzt statt dessen die Einheit Joule. Eine Wattsekunde entspricht einem Joule. Hochgerechnet auf eine Stunde (Mal 60 Sekunden mal 60 Minuten) entsprechen also 3.600.000 J oder Ws einer KWh. Womit sichtbar wird, warum wir ganz pragmatisch KWh bevorzugen.

Stellen wir nun die regelmäßige, oft gehörte, gängige aber nichtsdestotrotz schlampige, falsche und nachlässige Ausdrucksweise mal richtig:

Die Fähigkeit, Arbeit zu verrichten, heißt Leistung. Arbeit und Energie sind physikalisch -und damit in der materiellen, realen Welt – identisch. W wie Watt oder KW wie Kilowatt bezeichnen eine Leistung. Ws oder Joule und dmait KWh bezeichnen Arbeit = Energie.

Energie ist eine physikalische Erhaltungsgröße. sie kann weder verbraucht noch erzeugt werden. Lediglich bereitgstellt, indem man Potentialunterschiee schafft. Leistung wird erzeugt und hängt von der eingebrachten, wirksamen Kraft ab. Sie wird dann abgegeben, solange die Kraft wirkt. Wird Leistung über irgendeinen messbaren Zeitpunkt abgegeben, erhält man Energie = Arbeit.

Noch mal uzm Unterschied: Arneit, Energie in KWH und Leistung in KWh/h. Da sich h und h, also die Zeit, gegenseitig kürzen bleiben KW übrig. Was das Verständnis des Prozesses erschwert.

Kalorien sind keine Energieeinheit mehr. Dabei handel tes sich um mikroskopisch kleine fiktive Lebewesen, die nachts Kleidung enger nähen sollen. PS ist keine Leistungsangabe mehr. Dabei handelt es sich um Brettspielfiguren oder Bestandteil von Fertiglasagne.

Bei den Piraten war ich ein Energiepirat. Bekannt für meine profunden Kenntnisse im Energiemanagement, meine klaren energiepolitischen Vorstellungen, die in die Programmatik der Partei eingeflossen sind und sich heute im „Orangebuch“ der AG Energiepolitik Orangebuch , mein klares Bekenntnis zu einer echten Energiewende an Stelle eines bloßen Brennstoffwechsels und mein Bestreben jede Form der Verwendung generativer Energiebereitstellung weiterhin intensiv zu fördern, regenerative Energiequellen neutral zu bewerten und degenerative Energiequellen deutlich stärker als bisher in die finanzielle Verantwortung für deren langfristige Folgen zu nehmen. Mein Modell dafür sind:

– Eine nach Faktoren qualifizierte Energiesteuer als Ersatz für alle derzeitigen Energiesteuern:
– Basisteuersatz 2 ct/KWh.
– Umrechnung der Endenergie über PE-Faktoren auf die Primärenergie.
– Ein Klassifizierung der CO2-Emissionen jedes Energieträgers zur Erstellung eines Emissionsfaktors bezogen auf 100 g/KWh = 1.
– Linear ansteigender Aufschlag auf die Energiesteuer von je (2 ct/KWh pro Jahr bis 20 Ct/KWh) mal Emissionsfaktor: 1 KWh Endenergie mal PE-Faktor mal (E-Steuer plus Emissionsaufschlag).

Sowie ein regulierter Strommarkt mit einem Referenzpreis als Dreh- und Angelpunkt für einen wieder funktionierenden Strommarkt. Da Strom in qualitativer Hinsicht keinerlei Wettbewerbsmerkmale in sich trägt, eignet er sich meiner Auffassung nach nicht als reine Handelsware. Der weitaus größere Teil des Strompreises enthält auch alle möglichen Komponenten, die mit der Stromerzeugung wenig bis gar nichts zu tun haben.

Aktuell wird Strom als zu teuer empfunden. Für viele Menschen ist das damit der Einfachheit halber bereits eine Tatsache. Dieser Gedanke liegt ebenso nahe, wie er unlogisch, undurchdacht und ein Ergebnis systematischer Fehlschlüsse ist.

Strom ist im Vergleich zu anderen Dienstleistungen, Waren oder Produkten, die wir konsumieren, immer noch extrem günstig. Im durchschnittlichen Vergleich an Hand der Kaufkraft sogar deutlich günstiger als die Jahrzehnte zuvor.

Der reine Strompreis ist die Folge jahrzehntelanger Subventionierungen, politisch gesteuert und gewollt, die den Bezug eines relativ zu den Einkommen immer günstiger werdenden Strompreises erst ermöglicht haben. Bislang ist diese Rechnung aufgegangen. Doch das funktioniert nicht mehr.

Zudem bedeutet politische Manipulation von Energiepreisen zugleich auch eine Geringschätzung gegenüber dem Faktor Energie, die sich in der Außenwelt durch Umweltverschmutzung, gnadenlosen Raubbau an Ressourcen um jeden Preis und der Erzeugung immer größer werdender Altlasten zeigt.

Nach uns die Sintflut? Ist es uns, um die Worte eines prominenten FDP-Mitglieds zu benutzen, „…egal, wo der Strom herkommt, Hauptsache er ist billig“ (Philipp Prinz Erwin von der Leyen, Waal)?

Ich will das auf keinen Fall! Deshalb halte ich nichts von einer Strompreisbremse, es sei denn, der nächste Energieminister kann die Kollegen Schäuble und Merkel dazu bewegen, auf sämtliche Stromsteuern zu verzichten. Für die Menschen mit geringen Einkommen kann es nur die Lösung geben, dass die Einkommen erhöht werden. Dann ist auch der Strom wieder bezahlbar.

Für Gewerbe, Handel, Industrie und andere energieintensive Bereiche ist der erste Weg der der Energieeffizienz. Denn die billigste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erst genutzt wird. Aber so lange wir als Wähler zulassen, dass sich Unternehmer hinter billigen Ausreden (haben wir alles längst prüfen lassen, geben aber keine Informationen heraus), oder willfährigen Parteisoldaten verstecken, werden wir eben auch damit leben müssen, über unsere Steuern die Renditen energiewirtschaftlicher Akteure und energieintensiver Unternehmen zu bezahlen.

Als Beispiel: Die Subventionen für Strom für die Lechstahlwerke Meitingen liegen bei 90.000 Euro jährlich pro Arbeitsplatz. Der Durchschnittsverdienst dort bei 38.000 Euro. Die Konsequenz: Der Arbeitnehmer dort  hat keine persönliche politische Handlungsfreiheit mehr, da sein Arbeitsplatz vom Erhalt dieses Systems abhängt. Volkswirtschaftlich ist sein Nutzen für uns relativ gering. Deshalb wird er stets eine Partei wählen, die ihm seinen eigentlich eher nutzlosen Arbeitsplatz und sein Einkommen erhält. Auf gut deutsch: Er ist politisch erpressbar, egal welche Folgen diese Wahlentscheidung für ihn auf anderen Ebenen hat. Das ist das gefährliche an Subventionen.

So ist es auch in der Landwirtschaft. Die findet sich mittlerweile in einem so von der Bürokratie durchreglementierten System wieder, dass sie keine echte Wahl mehr hat, als mitzuspielen oder aufzugeben.

Energiepolitik ist ein sehr tief gestaffeltes Thema. Ich komme gern und teilen unsere Informationen mit Ihnen, diskutiere, berate und trage vor.

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