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Ziele
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Wir organisieren die erste bundesweite 'Volksabstimmung'
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Ist Deutschland eine Demokratie?
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| "Alle Staatsgewalt
geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen
... ausgeübt" (Art. 20 GG), doch wie sieht die
Praxis aus? |
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| Alle 4 Jahre dürfen
wir zwischen Kandidaten wählen, die allein von Parteigremien
festgelegt werden. Mehr Mitspracherechte haben wir auf
Bundesebene nicht. Kein Wunder, wenn so gewählte
"Volksvertreter" die Interessen ihrer Partei
und die einzelner Lobbyisten für wichtiger halten
als die der gesamten Bevölkerung. |
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| Die Aktion FÜR
VOLKSENTSCHEIDE will das ändern. Als Wählergemeinschaft
stehen wir überparteilich für bundesweite Volksentscheide.
Art. 20 (2) GG gibt uns das Recht auf Abstimmungen und
in § 18 (1) Bundeswahlgesetz ist garantiert, dass
Bürger ohne Partei als Kandidat zuzulassen sind.
Das nutzen wir FÜR VOLKSENTSCHEIDE und organisieren
so eine bundesweite "Abstimmung". Unterstützen
auch Sie unsere Forderung nach Volksentscheiden und werden
Sie Mitglied, Kandidat und/oder Spender! |
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Zur Bundestagswahl (27. Sept. 2009) suchen wir für
jeden Wahlkreis Kandidaten, die überparteilich
mit Kennwort FÜR VOLKSENTSCHEIDE als Einzelbewerber
antreten. Selbstverständlich helfen wir!
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| Damit stehen Volksentscheide
faktisch zur Wahl, denn alle Erststimmen für unsere
Bewerber sind Stimmen FÜR VOLKSENTSCHEIDE. Die Medien
werden darüber berichten. So wird unser Anliegen
"Mitsprache und Selbstbestimmung der Bürger"
zum Top-Thema! Jeder kann dabei mitmachen! |
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Wichtig: FÜR
VOLKSENTSCHEIDE handelt überparteilich + sachbezogen
=> Wie funktioniert das?
Jeder Bürger - selbst Partei-Mitglieder und Listenkandidaten
- können sichtbar für Volksentscheide eintreten
- ob die eigene Partei das zulässt, ist eine andere
Frage! Gemeinsam fordern wir mit Herz und Hirn die Einführung
bundesweiter Volksentscheide! Denn Gerechtigkeit braucht
Bürgerrechte!
Wir brauchen nur 299 Bewerber, die den Parteien mit ihrer
Kandidatur FÜR VOLKSENTSCHEIDE sagen: "Nehmt
uns Bürger endlich ernst!" Setzen Sie ein Signal
- Gemeinsam sind wir stark! Auch in der EU brauchen Bürger
mehr Mitsprache. Wichtige EU-Verträge und eine Verfassung
darf es ohne EU-weite Abstimmung nicht geben! Ob in Deutschland
oder EU - Volksentscheide sind ein demokratisches Grundrecht! |
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| GEMEINSAM MIT HERZ
UND HIRN - GERECHTIGKEIT BRAUCHT BÜRGERRECHTE! |
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Unmittelbare Demokratie ist ein stabilisierender Faktor
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| Durch sie können
Bürger Entscheidungen korrigieren, ohne die gesamte
Regierung auswechseln zu müssen. Das Bundesland Bayern
hat eine ausgeprägte verfassungsrechtlich fest verankerte
Direkte Demokratie. Dort regiert schon seit Jahrzehnten
unverändert immer die gleiche Partei. Woran liegt
das? Unmittelbare Demokratie zwingt alle Politiker, Kontakt
und Kommunikation mit den Bürgern zu suchen, denn
selbstverständlich schadet jedes gestartete und erfolgreiche
Volksbegehren deren Ansehen. So entfaltet eine vielschichtige
und praxisgerechte unmittelbare Demokratie ihre bürgernahe
Wirkung bereits im Vorfeld jeder politischen Entscheidung.
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Was hat der Bürger davon?
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Durch entsprechende Mitwirkungsrechte entwickeln sich
zwangsläufig bürgerfreundliche Regelungen. Die
Gesellschaft steuert sich selbst - so soll Demokratie
funktionieren! Nach der Wahl fühlt sich der Bürger
nicht mehr auf Jahre hilflos dem Wirken von Parteien und
Abgeordneten ausgeliefert; unmittelbare Demokratie stärkt
Selbstvertrauen und staatsbürgerliche Initiative.
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Unser Staat und besonders unsere Demokratie benötigen
eine Modernisierung.
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| Bei aller Wertschätzung,
das Grundgesetz war und ist eine Übergangslösung!
Sollen künftige Generationen und Neubürger auf
ein Provisorium vereidigt werden? Schafft es das Deutsche
Volk auch nach 60 Jahren und nach erfolgter Wiedervereinigung
nicht, sich seine eigene Verfassung zu geben, wie es lt.
Art. 146 GG der Wille der "Väter des GG"
war? Mündigen Bürgern ist endlich der Einfluss
zuzugestehen, der heutigen Möglichkeiten und Bedürfnissen
entspricht. Eine moderne Verfassung ist überfällig!
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Unmittelbare Demokratie ist tragender Grundpfeiler
jeder modernen Verfassung.
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| Repräsentative
Demokratie bleibt auf absehbare Zeit unverzichtbar; doch
sie muss und kann durch sinnvolle Instrumente der unmittelbaren
Demokratie ergänzt werden - jeder andere Ansatz ist
unrealistisch. |
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Direkte Demokratie ist unmittelbare Demokratie - sie
garantiert Bürgernähe!
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| Demokratisch kann
ein Machtanspruch durch Eliten nur durch Einfluss der
Bürger auf staatliche Rahmenbedingungen begrenzt
werden. Auf Bundesebene vermissen wir Bürgernähe
und unmittelbare Demokratie in Deutschland schmerzlich;
da haben es Kommunen und Bundesländer besser. Zwar
sagt Art. 20 GG: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke
aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen ...
ausgeübt", doch detaillierte Ausführungen
finden sich nur für den Fall einer Neugliederung
des Bundesgebietes. Die Schweiz setzt seit Jahrzehnten
erfolgreich auf unmittelbare Demokratie; sie ist dort
inzwischen fester Bestandteil des demokratischen Alltags
und die Schweizer leben in stabilen politischen Verhältnissen.
Trotzdem oder gerade deshalb? Wann finden wir den Mut,
echte Demokratie zu wagen? |
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Warum fehlen im Grundgesetz klare Regelungen?
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| Wollten die "Väter
des GG" keine direktdemokratischen Elemente? Die
Entstehungszeit des GG gibt uns die Antwort: Man hatte
die Sorge, das Volk könnte weitergehende Mitbestimmungsrechte
missbrauchen. Eine direkte Mitbestimmung wurden daher
von den "Architekten der BRD" nur vage angedeutet,
obwohl die Siegermächte wohl mehr zugelassen hätten.
Die gewählte Formulierung in Art. 20 GG schließt
Abstimmungen jedoch grundsätzlich nicht völlig
aus - was fehlt, ist allein der Mut, bürgernahe unmittelbare
Demokratie zu verwirklichen! |
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Quelle: www.fuerVolksentscheide.de |
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Gesetzliche Ergänzungen sind möglich, sobald
politischer Wille dazu vorhanden ist.
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Doch die Parteien
lassen uns Bürger hier sträflich im Stich, denn
sie beschneiden ungern ihre eigene Macht! Deshalb müssen
wir unsere Mitwirkungsrechte jetzt nachdrücklich
selbst einfordern!
Darum ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen? |
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Anmerkungen
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| Dabei will ich ein
paar Dinge wohl verstanden wissen: Denken Sie, ich will
die Parteien abschaffen? Der Gedanke ist verlockend und
nahe liegend, aber: Die Parteien sind wichtig und tragen
den politischen Prozess in unersetzbarer Weise. |
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Entglittene Kontrolle
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| Nun ist es leider
für uns alle einfach nachteilig, dass sie dieses
in weitgehender Unabhängigkeit und alleiniger Zuständigkeit
tun. Wir erhalten lediglich die Möglichkeit zur Bestätigung
des vermeintlich kleinsten Übels in olympischem Turnus
alle vier Jahre. Die meisten Fehler sind dann schon geschehen
und die Folgen verdrängt. Im Augenblick des Geschehens
sind wir zwar dagegen, doch sind uns die Hände gebunden.
Aber nach zwei, drei Jahren, haben wir uns an die Folgen
gewöhnt und leben damit. Das wollen wir ändern.
Es geht verkürzt gesprochen um die Kontrolle der
Kontrolleure. |
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Keine Kuhhandel mehr
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| Die Erfahrung zeigt,
dass in Wahlkämpfen, die allein aus der Wählbarkeit
von Parteiprogrammen bestehen, Fehlleistungen zu spät
und selten ausreichend konsequent geahndet werden und
in der Vermengung mit anderen Themen untergehen. Politik
ist eine Ware und der Wähler ist Konsument. Er will
eine differenzierte Auswahl haben und keine Gemischtwarensortimente
kaufen. Und überhöhte Preise lehnt er zu Recht
ab. Das ist sicher in einer Demokratie eine riesige Aufgabe,
vor allem da eine Unzahl von Einzelthemen schon rein organisatorisch
nur schwer einem Volksentscheid unterworfen werden kann.
Deshalb sollten Parteien und die durch sie in bewährter
Weise eingeführten politischen Prozesse erhalten
bleiben. Ergänzend dazu sollte es trotzdem endlich
die verbindliche und verfassungsrechtlich garantierte
Möglichkeit geben, Entscheidungen per Volksentscheid
zu revidieren. Komplementär dazu ist eine Rückverlagerung
von Zuständigkeiten auf subnationale, regionale und
kommunale Ebenen dringend geboten. |
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