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Motivation oder warum: Für Volksentscheide?
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Meine persönliche Ansicht
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Gefühl einer gewissen Unzufriedenheit mit den bestehenden
Verhältnissen bewegt mich seit vielen Jahren. Ich
beobachte die politischen Gegebenheiten, Entwicklungen
und Geschehnisse in unserem Land mit Aufmerksamkeit. Es
gibt sicher Einiges, was uns schlecht und schwer zu ertragen
vorkommt und genau deshalb haben wir unzählige Möglichkeiten
und Ansatzpunkte, das ein oder andere entscheidend und
spürbar zu verbessern. Das Spektrum reicht dabei
von Themen, bei denen ich persönlich dringenden Handlungsbedarf
sehe, bis hin zu Themen, bei denen ich einfach nur der
Meinung bin, dass wir an diesen Stellen unser kollektives
Potential schlicht und einfach zu sehr vernachlässigen.
Das Parteiensystem hat sich seit langem etabliert und
in weiten Teilen sicher auch bestens bewährt. Dennoch
hat es eine Reihe lähmender Schwächen und unproduktiver
Beharrungskräfte entwickelt, denen ich gerne den
ein oder anderen sinnvollen Kontrapunkt entgegensetzen
will. Geht es also in diesem Sinn um einen Umsturz, eine
Revolution oder einfach nur die Zerstörung bestehender
Strukturen? Nein! Stabilität ist für uns alle
wichtig. Revolutionen will allenfalls nur eine kleine
Minderheit. |
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'Unzufriendenheit als Triebfeder für positive Entwicklung'
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| Das faszinierende
an der Aktion FÜR VOLKSENTSCHEIDE ist nun, dass zum
ersten Mal ein Sachthema zur Wahl steht und echte, entscheidende
Veränderungen möglich gemacht werden. An Stelle
der immergleichen ideologischen Auseinandersetzung verschiedener
Parteien, die für sich meist Allzuständigkeit
und breite Kompetenz in Anspruch nehmen, deren Ideologien
leider dennoch einem zunehmenden Alterungs- und Vergreisungsprozess
unterliegen, haben wir Deutsche selbst zum ersten Mal
die Möglichkeit, ein realpolitisches Thema auf die
Tagesordnung zu setzen und den Anstoß zu vielfältigen
Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. |
| Gerade in Zeiten der
großen Koalition, - und die reale Gefahr besteht,
dass die Koalition des Stillstands und des "Sich
im Kreis Drehens" weiter bestehen wird, - erhalten
somit die Opposition und außerparlamentarische Bürgervereinigungen
erstmalig die Möglichkeit, kritische Themen auf den
Prüfstand der Stimme des Volkes zu stellen. Damit
entziehen wir dem ewigen Gezänk der Parteispitzen
einen großen Teil seiner Grundlage und stellen die
Protagonisten unter ein wenig mehr Handlungsdruck.
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Schritte zur Verbesserung
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Positive Entwicklung
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| Das Stichwort
lautet positive Entwicklung: Es geht um eine sinnvolle
Ergänzung des demokratischen Prozesses. Wir eröffnen
der Gesellschaft neue Entwicklungsmöglichkeiten,
bringen Potentiale zur Entfaltung, dämmen die Willkür
der Kader und Eliten ein, stellen den politischen Prozess
für den interessierten Bürger ein Stück
weit greifbarer und beeinflussbarer dar und wirken dem
verbreiteten Gefühl entgegen, die abgeschlossenen
Zirkel der Parteien träfen Ihre Entscheidungen ausschließlich
fernab der täglichen Realität. Wir zwingen die
etablierten Kräfte zu einem Stück weit mehr
Offenheit und Transparenz. |
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| Ein Teil der Bürger
der heutigen BRD hat bereits aus eigener Hand erlebt,
dass eine konzentrierte Aktion eines hinreichend großen
Teils der Bevölkerung Veränderungen bewirken
kann, wenn Sie notwendig erscheinen und weitgehend gewünscht
werden. |
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Die Aussichten sind gut
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| Nach langer Suche
und Beschäftigung mit den laufenden Prozessen bin
ich auf die Initiative zur Einführung von Volksentscheiden
gestoßen, die sich unter www.fuervolksentscheide.de
darstellt und bin dort Mitglied und Kandidat geworden.
Als Bürger Bayerns ist mir das Thema Volksentscheid
in Deutschland durchaus vertraut und dadurch kann ich
die Reichweite dieser Option auch einschätzen. |
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Weitere Beispiele, dass es funktioniert
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Nur in der Schweiz und Österreich?
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Neben dem Beispiel
Bayern besteht durch die räumliche Nähe zur
Schweiz in nächster Nachbarschaft schon ein historisches
Vorbild. Begeisterung weckte im späteren Deutschland
bereits der Freiheitskampf der Schweizer, literarisch
symbolhaft verewigt im "Tell" vom deutschen
Dichter Friedrich Schiller.
Inspirierend wirkt in diesem Zusammenhang deshalb auch
die Präambel der Schweizer Verfassung: "…gewiss,
dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass
die Stärke des Volkes sich misst am Wohl des Schwachen".
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Auch in Österreich,
einem Land mit nahezu identischer Geschichte, wird der
Bundespräsident direkt gewählt. Warum enthält
man uns vor, unser Staatsoberhaupt selbst zu bestimmen.
Wir sind das Volk. Warum sollen einige elitäre Zirkel
in und um Parteien weiterhin den am wenigsten unangenehmen
Kandidaten bestimmen? Mit einer Wahl hat diese Prozedur
nichts zu tun. Bei uns in Bayern nennt man das positiv
formuliert "auskarteln".
Übrigens: Wussten Sie, dass bei der jüngsten
Wahl in den USA 153 verschiedene Themen als Volksentscheid
zur Wahl standen?
Heise-Artikel
'Volksabstimmungen in den USA' |
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Handlungsbedarf
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Ein unvollendetetes Werk
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| Der Bundesrepublik
Deutschland fehlt die gemeinsame Verfassung noch immer.
Ein Anspruch auf diese liegt unter anderem auch im Grundgesetz
Art. 146 begründet, ergibt sich aber auch schlicht
und einfach aus einer Willensäußerung der Bevölkerung,
die durch die Wahl unserer Kandidaten angestoßen
werden kann. Meiner Meinung nach besteht genügend
Handlungsbedarf, eine gesamtdeutsche Verfassung unverzüglich
auf den Weg zu bringen und ihr durch einen Volksentscheid
in den beteiligten Bundesländern Gültigkeit
zu verleihen. Die Deutschen sind in Freiheit vereint und
haben nun dazu die Möglichkeit. Zum ersten Mal in
Ihrer gemeinsamen Geschichte.
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Eigenverantwortung
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| Ebenso haben wir die
Möglichkeit, durch die Wahl unabhängiger Kandidaten
in den Bundestag, wieder ein wenig mehr Verantwortung
in unsere eigenen Hände zu legen und uns dadurch
weniger der Willkür klandestiner Zirkel auszusetzen.
Setzen wir ein Zeichen an die Etablierten, dass es Aufgabe
von Regierung und Parlament ist, für uns da zu sein,
nicht wir für sie! |
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| Worauf warten wir
noch? Auf Österreich? Auf die Niederlande? Oder auf
andere Gebiete die im Laufe einer beinahe tausendjährigen,
eng verbundenen Geschichte der deutschen Stämme Teil
des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation waren,
oder gar des Reichs Karls des Großen? Ich denke,
weder in Österreich noch in Holland werden wir mit
einer Einladung zur Teilnahme nachhaltige Bedürfnisse
wecken, von Frankreich und Italien gar nicht zu reden. |
Wir sind das Volk!
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| Es ist ja schon fraglich,
ob in meiner bayerischen Heimat eine nachhaltige, breite
Mehrheit zustimmen wird, oder ob es bereits hier für
Deutschland eng werden könnte. Ich halte diesen Schritt
für längst fällig und notwendig. Allein
schon um der Verfassung die ihr zustehende Bestätigung
durch alle ihre ihr Unterworfenen zu verleihen. Sie wird
dadurch auch wieder mehr Bedeutung, Respekt und Raum in
unser aller Bewusstsein erhalten. In diesem Sinn wäre
auch eine regelmäßige Wiederholung, z. B. alle
25 Jahre, dieser Bestätigung durchaus angebracht.
Wir bestätigen schließlich auch einen Teil
unserer politischen Eliten immer wieder erneut. Deshalb
fordere ich: Schenken wir auch unseren höchsten juristischen
Maßstab die Aufmerksamkeit, die ihm zusteht!
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Abgetragene Hosen
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| Ich bin der Ansicht,
dass die Regierungen und Koalitionen der letzten 25 Jahre
unentwegte Kesselflickerei auf breiter Front betrieben
und eine Unzahl an Chancen ausgelassen haben, die Weichen
in der Gesellschaft auf Entwicklung zu stellen. Abstellgleise
gibt es doch schon genug! |
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Recycelte Konzepte
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| Der Gesundheitsfonds
wird nur ein weiteres Pflaster sein, das bereits nach
kurzer Zeit seine Wirkung einbüßt. In den Parteien
hat sich sukzessive eine Kultur des Weghörens und
Wegsehens entwickelt, die diese Funktionsträger des
politischen Systems den Bedürfnissen der Bevölkerung
entfremdet hat. Verstehen Sie mich richtig: Das alles
geschah ohne böse Absicht. Es ist die heute erreichte
Stufe eines Prozesses mühevoll erlernter, unentwegter
Kompromissfindung und wechselseitiger Rücksichtnahme
auf verschiedenste Interessen, vor allem von Lobbyisten,
die heute das Land in allgemeinem Stillstand dümpeln
lässt. |
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Etablierte Parteien als Unternehmen?
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| Die Parteien sind
längst ebenso wie die Bundesligavereine Unternehmen
geworden. Entsprechend der personellen Struktur dieser
Träger und "Unternehmen" der politischen
Kultur haben die Parteien eine Kultur des Erziehens der
Bürger entwickelt, die im wesentlichen darin besteht,
den vermeintlichen Willen des Volkes vorab zu formulieren,
diesen Willen in Gesetzesform zu gießen und die
gewonnen Resultate zu implementieren. |
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Danke
an Nikolaus Werle http://members.chello.at |
Erstarrte Strukturen
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| Das entspricht genau
der Mentalität der Übermacht an Lehrern, Beamten
und Juristen, aus denen sich die Parteien personell in
erster Linie zusammensetzen. Das ist an sich weder schlecht
noch gut und ich will das als neutrale Feststellung verstanden
wissen, aber es ist zu einseitig und wird dem freien Willen
anderer, die sich leider kaum politisch engagieren können,
auch wenn sie es oft wollten, nur minimal gerecht |
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| Die Folge sind Gesetze,
denen der Bürger nur mehr folgt, wenn er sich beobachtet
fühlt. Die Überwachung muss anschließend
wieder verstärkt werden und die Kosten steigen. Das
natürliche Bedürfnis nach Freiheit wird eingeengt
und die Politikverdrossenheit wächst, da sich die
Menschen zunehmend von den Entscheidungen abgekoppelt
fühlen und verstärkt das Gefühl entwickeln,
ohnmächtig zusehen zu müssen. |
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| Unser Konzept der
Volksentscheide gibt dem Bürger ein Mittel in die
Hand, unerwünschte Entscheidungen zu korrigieren
und mahnt die Entscheidungsträger bereits in der
Phase der Beschlussfassung dazu, dem Willen der Bürger
wieder mehr Beachtung zu schenken. |
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Was können Sie persönlich unternehmen?
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Sie haben es in der Hand
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Nun haben Sie alle
die Möglichkeit über ihre persönliche Erststimme
bei der Bundestagswahl ein Zeichen zu setzen, dass Sie
sich wieder ein Stück mehr Kontrollmöglichkeiten
über Ihre Lebensumstände wünschen.
Ihre persönliche Parteizugehörigkeit oder Präferenz
für eine bestimmte Partei nimmt dabei keinen Schaden.
Ihre Erststimme für uns, die Zweitstimme der Partei
Ihrer Wahl. Diese Zweitstimme verliert nur dann an Gewicht,
wenn der direkte Kandidat Ihrer bevorzugten Partei es
nicht über die Parteiliste in den Bundestag schaffen
sollte |
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| Sie können aber
auch darauf verzichten, eine Partei zu wählen und
nur uns Ihre Erststimme geben. Die Zweitstimme wird dann
ungültig, nur die Erststimme zählt. |
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Informieren!
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| Ja, Richtig: Stellen
Sie sich vor: Ihre Stimme zählt! Mein persönlicher
Tipp: Nutzen Sie die Möglichkeit der Briefwahl. Sie
haben damit schon Tage vorher alle Kandidaten auf einen
Blick vor sich und können sich in Ruhe informieren.
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BRIEFWAHL MACHT FREUDE! SIE HABEN DAS RECHT, SICH BEI DER
WAHL ZU FREUEN.
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